Rückblick 28./30.03.2014

Erneutes Unentschieden für den TTC Langhurst

 

Trotz einer leichten Überlegenheit kann der TTC gegen die FT Freiburg nur einen Punkt einfahren. Auf dem Weg zum Klassenerhalt bedeutet dies einen Rückschlag, da im Rahmen des Doppelspieltages eine klare Niederlage bei der DJK Oberschopfheim folgte.

Mit den alten Doppelpaarungen, die wegen der Rückkehr von Matthias Schillinger in den Kader möglich waren, ging der TTC bei seinem Heimspiel, das wegen einer Terminänderung in der Sporthalle am Sägeteich in Offenburg ausgetragen wurde, verdient in Führung. Pascal Meier und Raphael Becker konnten sich in drei Sätzen gegen Siegle/Kneisel auf Freiburger Seite durchsetzen, während am Nebentisch Paul Andrei mir Partner Matthias Schillinger etwas mehr Probleme hatten und zwischenzeitlich auch mit 1:2 Sätzen zurücklagen. Das Duo kam aber immer besser in die Partie und holte letztlich im Entscheidungssatz den nächsten Erfolg für den abstiegsbedrohten TTC Langhurst.

Doppel Drei mit den Ersatzspielern Christian Beck und Gebhard Spinner verlor anschließend knapp in vier Sätzen und verspielte damit leider eine mögliche deutliche Führung, die eventuell schon spielentscheidend hätte sein können.

Der Erfolg von Pascal Meier gegen Fabian Mühlhaus brachte den TTC weiter nach vorne und ließ die Hoffnungen steigen, sich noch deutlicher absetzen zu können. Diese Hoffnungen erhielten anschließend jedoch einen deutlichen Dämpfer, nachdem Raphael Becker und Paul Andrei ihre Partien verloren. Beim Gleichstand von 3:3 zeigte Matthias Schillinger, warum er derzeit so sichtig für die Mannschaft ist. Sein 4-Satz-Erfolg hielt den TTC vorne und war gleichbedeutend mit einer 4:3 Gesamtführung.

Ein Knackpunkt war dann sicherlich der Punktverlust von Christian Beck gegen Niklas Grimm. Beck, der in der letzten Partie gegen Singen noch mit zwei Einzelerfolgen glänzen konnte, verlor trotz einer 2:1 Satzführung unglücklich mit 9:11 im Entscheidungssatz. Auch Gebhard Spinner konnte anschließend nicht verhindern, dass Freiburg seine Führung ausbauen konnte.

Die darauf folgende Punktteilung im vorderen Paarkreuz bedeutete dass Freiburg die knappe Führung halten konnte, was jedoch durch zwei Erfolge in der Mitte durch Andrei und Schillinger nicht nur egalisiert, sondern sogar zu einer knappen Führung der Gastgeber umgewandelt werden konnte. Aber wie im gesamten Spiel wogten die Entscheidungen hin und her und letztlich war es Freiburg, welches nach zwei Erfolge im hinteren Paarkreuz mit einer 8:7 Führung in das Schlussdoppel ging.

Das war eine klare Angelegenheit für Meier und Becker, die den Gegner keine Chance ließen und wenigstens einen Punkt für Langhurst retten konnten.

 

Langhurster Damen behalten gegen Oberschopfheim die Oberhand

 

Die Spieldauer von 3 ½ Stunden zeigt eindrücklich, dass es die erwartet enge Partie war, auch wenn der TTC letztlich scheinbar deutlich mit 8:5 gewinnen konnte. Immerhin kamen die Gastgeberinnen nach einer deutlichen 7:2 Führung nochmal kurzfristig in Bedrängnis. Und Oberschopfheim konnte die aufsteigende Form der letzten Spiele unter Beweis stellen.

Mit zwei Erfolgen in den Doppelpaarungen konnten die Gastgeberinnen nach mehreren Partien endlich mal wieder mit einer 2:0 Führung starten. Laitenberger/Blümle und ihre Mannschaftskolleginnen Kramer/Fiegler gaben jeweils nur einen Satz ab und gewannen demzufolge die Doppel in vier Sätzen.

Noch besser kam es als die folgenden drei Spiele allesamt an Langhurst gingen. Kramer führte dabei  mit 2:0 Sätzen gegen Lisa Reifenschweiler und musste anschließend sogar in den fünften Satz gehen, nachdem ihre Gegnerin den Satzausgleich geschafft hatte. Ihrem verdienten Erfolg im fünften Satz ließ Valeria Laitenberger einen 4-Satz-Sieg gegen Heike Malutzki folgen, bevor Petra Fiegler in einem wahren Krimi ebenfalls in vier Sätzen gewann. Jeder der vier Sätze ging in die Verlängerung, am Ende war Fiegler die glückliche Gewinnerin.

Pech dann für Carina Blümle. Die 23-jährige Studentin lag bereits mit 0:2 Sätzen zurück, konnte sich dann aber heranarbeiten und erreichte den Entscheidungssatz. Den verlor sie allerdings unglücklich in der Verlängerung. Als sich im Anschluss daran Heike Malutzki noch gegen Jessica Kramer durchsetzen konnte, bedeutete dies den zweiten Punkt für Oberschopfheim. Zwei Erfolge von Laitenberger und Fiegler brachten den TTC aber sicher zur vorher schon erwähnten 7:2 Führung, die aber auch nötig war, da Oberschopfheim drei Partien in Folge für sich entschied.

Es war letztlich an Valeria Laitenberger, die an diesem Tag alle ihre Partien gewinnen konnte, den Punkt zum insgesamt verdienten 8:5 zu holen und ihrer Mannschaft damit noch die theoretische Chance auf Platz 2 zu erhalten.

 

 

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